Cospudener See
Der Cospudener See gehört zu den beliebtesten Badeseen im Leipziger Land. Entstanden ist das Naherholungsgebiet südlich von Leipzig durch die Flutung des Tagebaus Cospuden, der in den 70er Jahren im Zuge der maximalen Ausnutzung der heimischen Braunkohlevorräte durch das DDR-Regime einen wichtigen Industriefaktor darstellte. 1992 wurde die Kohleförderung schließlich eingestellt, um 1994 mit der Flutung des Restloches zu beginnen. Im Frühjahr 2000 war es dann soweit: der Cospudener See erreichte seinen Endwasserspiegel mit 55 Metern maximaler Tiefe.
Direkt im Anschluss bildeten sich wirtschaftliche Freizeit-, Erholungs- und Sportanlagen an dem schnell fertig gewordenen Gewässer des Leipziger Neuseenlandes. Die Angebote sind äußerst vielfältig: von Segeln, Minigolf, Wind- und Kitesurfen über Dampferfahrten, Beachvolleyball und Sauna bis hin zu den sogenannten Grinseln – gemütlich schwimmende Inseln, auf denen man mit seinen Freunden an lauen Sommerabenden mitten auf dem See grillen kann – ist hier für jeden was dabei. Ganz besonders beliebt ist bei den großen und kleinen Leipziger Gästen der 1 Kilometer lange und 70 Meter breite Badestrand an der Erlebnisachse Nordufer. Am Südufer Bistumshöhe befindet sich zudem ein 35 Meter hoher Aussichtsturm, welcher einen willkommenen Rastplatz für Radfahrer, die sich vielleicht den 11 Kilometer langen und vollständig asphaltierten Radweg zum Tagesziel gesetzt haben, darstellt.




